Verkehrsrecht

Sinnbild Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht definiert die Regeln und Vorschriften

und zwar mit dem Verkehr (d.h. der Ortsveränderung) von Personen und Gütern.

Es gilt zu unterscheiden zwischen dem privaten und dem öffentlichen Verkehrsrecht.

Verursacht ein Verkehrsteilnehmer einen Unfall, so befasst sich das private Verkehrsrecht mit dem Schadenersatz-Anspruch.

Zum privaten Verkehrsrecht gehören auch Streitigkeiten, beispielsweise beim An- oder Verkauf eines Fahrzeugs.

 

Das öffentliche Verkehrsrecht beinhaltet das Verkehrsverwaltungsrecht, unter das auch die Erteilung der Fahrerlaubnis fällt, ebenso deren Einziehung durch die Führerscheinbehörde.

Insgesamt unterteilen kann man das Verkehrsrecht in:

 

Sowie:

  • Verkehrsverwaltungs­-/Fahrerlaubnisrecht
  • Verkehrsmedizin
  • Verkehrsversicherungsrecht

 


Rechtsanwalt Georg Wegmann, Fachanwalt für Verkehrsrecht
Rechtsanwalt Georg Wegmann, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Verkehrszivilrecht

Das Verkehrs-Zivilrecht umfasst in erster Linie alle Vorgänge rund um Unfallregulierung.

 

Innerhalb der Unfallregulierung geht es insbesondere um Fragen wie: Was ist zu tun bei einem Verkehrsunfall? Wer ist schuld? Wer haftet für Schäden? Was zahlt die Versicherung? Wie und wo mache ich meine Ansprüche geltend, welche Ansprüche habe ich überhaupt? Muss ein Mitverschulden angerechnet werden oder ist die Betriebsgefahr des Kfz anzurechnen und wenn ja, in welcher Höhe?

 

Hinzu kommt das Verkehrsvertragsrecht, das z.B. die vertraglichen Besonderheiten bei Autokauf abdeckt.

 

Der durch einen Unfall Geschädigte ist grundsätzlich nach den § 249 ff BGB so zu entschädigen, als ob der Unfall nicht eingetreten wäre.

Es geht insbesondere um folgende Probleme:

  • Sachschäden am Kraftfahrzeug und an anderen beschädigten Sachen,
  • Wertminderung,
  • fiktive Abrechnung,
  • Totalschaden,
  • Personenschäden,
  • Heilbehandlungskosten,
  • Schmerzensgeld,
  • Schmerzensgeldrente,
  • Mietwagen,
  • Nutzungsausfall,
  • Verdienstausfall,
  • Haushaltsführungsschaden,
  • Abwehr von Regressansprüchen der Versicherung insbesondere beim Vorwurf der Unfallflucht etc.

Die Kanzlei Wegmann & Wegmann übernimmt die Geltendmachung von Schäden und die Auseinandersetzung mit Versicherungen und Gutachtern.

 

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung in der Regel die Gebühren für den Anwalt des Geschädigten übernehmen muss. Wenn Sie bei einem Verkehrsunfall kompetente Unterstützung in der Schadensregulierung benötigen, hilft Fachanwalt für Verkehrsrecht, Georg Wegmann, mit seiner großen Erfahrung

 

Es gibt unterschiedliche Gründe warum nach einem Unfall eine Zahlungsverpflichtung der gegnerischen Haftpflichtversicherung besteht, einerseits ist dies die Verschuldenshaftung, andererseits ist dies die Gefährdungshaftung.

 

Stellt das Gesetz auf die Verschuldenshaftung ab, haftet der Schädiger dann, wenn der Verkehrsunfall „schuldhaft“, das heißt vorsätzlich oder fahrlässig durch ein persönlich vorwerfbares Verhalten verursacht worden ist.

Den Gegensatz hierzu bildet im Verkehrszivilrecht die Gefährdungshaftung.

Alleine die Tatsache, dass man ein Fahrzeug bewegt, stellt eine Gefährdung dar.

Es reicht ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen, um möglicherweise eine Haftung auszulösen.

Bei der Gefährdungshaftung spielt ein Verschulden des Schädigers in der Regel keine Rolle. Es kommt also nicht darauf an, ob von ihm eine verbotene Handlung „schuldhaft“. d.h. vorsätzlich oder fahrlässig begangen worden ist. Kommt es zu einem Verkehrsunfall, kann der Fahrzeughalter für alle daraus entstehenden Schäden aus Betriebsgefahr mithaften.